Das Tausend-Autoren-Buch
Grundgerüst der Handlung von Ramandor

Juhu, es ist lang her… *sichversteck*
Nunja, ich hab mir noch mal Gedanken gemacht und ein paar Ideen aus meinem Hirn gefischt. Zudem ist danach eine wirklich ganz grobe Handlung zu lesen, die natürlich nur ein Vorschlag ist.

Ich würde zu gern die unlesbaren Seiten wieder aufgreifen.
Außerdem hatte ich geschrieben, dass die Männer durch die Frau hindurch auf das Buch blicken. Ein Geistesblitz von mir war nämlich, dass jene, welche das Buch geöffnet haben, es nicht lesen können (d.h. die Seiten sind weiß und leer) und dass jene, die das Buch nicht geöffnet  haben, die nicht sehen könne, die es schon einmal geöffnet haben.
Diese Idee hatte ich auch bei Maccabros’ „Einleitung“. Die Person, die mit „Du“ angesprochen wird, könnte z.B. in der Lage sein, das Buch zu lesen, wenn sie es bisher nicht geöffnet hat. Ein Paradoxon, zugegeben. Aber meine Idee zur Handlung erklärt, vermutlich, wie ich es meine.

Natürlich muss das Buch einen immensen Wert haben, wenn es im Mittelpunkt der Geschichte stehen soll. Was darin stehen soll ich mir leider noch sehr schleierhaft, ich hatte da auf Ideen von euch gehofft. *zwinker*

Also zur Handlung:
Ich würde mein Kapitel eher so in der Mitte ansiedeln. Die (noch namenlose) Frau hat Jagd auf das Buch gemacht und es auch bekommen. Allerdings würde ich trotzdem dieses Kapitel an den Anfang nehmen. Soll heißen: Diese Version, in der keine Namen vorkommen, kann ruhig direkt auf den Leser losgelassen werden. Im späteren Verlauf der Geschichte wird diese Szene zwar wieder vorkommen, dann jedoch vertieft.
Also zunächst einmal beginnt die Geschichte so, dass die Männer am Eichentisch die Frau beauftragen, das Buch zu besorgen. (Warum sie gerade die Frau beauftragen, dazu kann man sich ja noch was ausdenken – bezahlte Agentin, berüchtigte Schwerverbrecherin, was weiß ich *lach* ) Die Männer wissen natürlich, wie das Buch wirkt und sind daher später auch nicht verwundert, dass das Buch einfach auf dem Kaminsims liegt und sie die Frau nicht sehen. Aber dazu später.
Ich hatte mir überlegt, dass das Buch Vorhersagen über ein monumentales Ereignis enthalten könnte oder Instruktionen für die Herstellung eines wertvollen Stoffes oder weiß der Henker, irgendwas, wo Schurken unbedingt dran kommen wollen.
Wie die Frau an das Buch kommt – da kann man sich ja noch was ausdenken.
Also ungefähr in der Mitte „übergibt“ die Frau das Buch. Später stellt sie fest, dass nicht mehr alles so ist wie vorher. (Da kann man sich auch was einfallen lassen, z.B. die Männer legen die Kohle einfach kommentarlos auf den Tisch oder so… ) Wie sie wieder „normal“ wird, darüber hofft sie etwas in dem Buch zu finden. Soll natürlich heißen, sie versucht es wieder zurück zu bekommen, allerdings mit dem nicht zu unterschätzenden Handicap, dass man sie nicht sieht. (Ob man sie hört, das müsste man noch klären. Zumindest hören wir im ersten Kapitel immer wieder Pfennigabsätze, aber das könnte man ändern oder aus ihrer Sicht interpretieren.)
Parallel sind natürlich weitere Leute hinter dem Buch her. Da bekommen wir unsere verschiedenen Erzähler und Perspektiven. Darunter können welche sein, die völlig ahnungslos sind, welche, die das Buch auch schon mal geöffnet haben und weitere Schurken, die es unbedingt haben wollen. Die große Frage der Spannung ist natürlich, wer bekommt das Buch zum Schluss und wie wird es dann verwendet. Dabei wollen wir natürlich keinen Klischee-Helden, der die Welt vor dem Untergang rettet, sollte also schon etwas sein, was zu Fantasy passt, aber nicht allzu bescheuert klingt, wenn ihr wisst was ich meine.

Was mir natürlich konkret noch fehlt sind folgende Lösungen:
- Was enthält das Buch?
- Wie lässt sich das Paradoxon lösen, in dem die Frau gefangen ist bzw. wie kann man das Buch überhaupt lesen?

So, ich bin gespannt auf Meinungen und Ideen. Ein Ende hab ich noch nicht. Ich wollte einfach mal festhalten, was mir bisher so eingefallen ist und zusehen, dass wir ein wenig voran kommen.

10.11.10 17:04
 


bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Mondrausch / Website (12.11.10 22:11)
Also Prinzipell finde ich die Idee mit dem Buch ziemlich gut aber das mit dem Inhalt finde ich etwas schwierig den es könnte leicht in diese typische Gut VS. Böse, Zerstörung der Welt etc. Geschichte gehen und das wäre ja eher eines dieser typischen Fantasyszenarien.
Vielleicht sollte man eher etwas persönlicheres Wählen so das es nicht um die komplette Welt geht sondern eher um die einzel Schicksale einiger Menschen. Was genau in dem Buch stehen könnte weiß ich auch nicht so genau... aber ich werde mir ein paar Gedanken dazu machen.
Lg


Ramandor (15.11.10 11:54)
Du hast schon recht wie du das siehst. Ich würde mich auch nur ungern in der Held-Rettet-Welt-Schablone bewegen.

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